Neue Aufzugsnormen ab 01.09.2017

EN 81-20:2014 ersetzt EN 81-1:1998 + A3:2009 und EN 81-2:1998 + A3:2009

Das Datum der Beendigung der Annahme der Konformitätsvermutung für die ersetzten Normen EN 81-1:1998 + A3:2009 und EN 81-2:1998 + A3:2009 ist der 31.08.2017.

Gleichzeitig wird die Norm EN 81-50:2014 für die Konstruktion und den Einbau von Aufzügen — Prüfungen — Teil 50: Konstruktionsregeln, Berechnungen und Prüfungen von Aufzugskomponenten eingeführt.

Veröffentlicht am 05.11.2015 9:59 Uhr. 0 KommentareKommentieren

Die neue Aufzugsrichtlinie 2014/33/EU

Ab dem 20.04.2016 / 00:00 Uhr tritt die neue Aufzugsrichtlinie in Kraft

Die bestehende Aufzugsrichtline 95/16/EG endet mit ihrer Gültigkeit am 19.04.2016 / 24:00 Uhr.

Schwerpunkt der Novellierung liegt auf den verwendeten Sicherheitsbauteilen im Aufzug.
Mit der neuen Richtlinie wird eine Rückverfolgbarkeit der Sicherheitsbauteile vom Hersteller bis zum Kunden garantiert.
Zur Rückverfolgbarkeit gehören mindestens Firmenname, Handelsname/Handelsmarke und die Postanschrift auf
dem Aufzug oder Sicherheitsbauteil, sowie eine Identifikation, die den Rückschluss auf Typen-, Chargen- oder Seriennummern zulässt.

Neu in die Liste der Sicherheitsbauteile wurden die Baugruppen der UCM-Einrichtung ("Unintended Car Movement", UCM) aufgenommen. Diese Baugruppen verhindern eine unbeabsichtigte Fahrkorbbewegung aus der Haltestelle heraus.

Die Inverkehrbringung von Sicherheitsbauteilen erfordert ab dem 20.04.2016 / 00:00 Uhr die Vorlage einer Baumusterprüfbescheinigung nach 2014/33/EU.
Das Sicherheitsbauteil gilt mit dem Kauf beim Hersteller als in Verkehr gebracht.

Veröffentlicht am 05.11.2015 9:29 Uhr. 0 KommentareKommentieren

Funktionsgefährdung Ihres Aufzugnotrufes

Umstellung auf Next-Generation-Network mit All-IP-Anschlüssen

Die Umstellung der Telefonnetze auf Umstellung auf Next-Generation-Network mit All-IP-Anschlüssen ist in vollem Gange. Nach aktuellen Planungen wird spätestens Ende 2018 das Netz bundesweit komplett auf die neue Zukunftstechnologie umgestellt sein.

All-IP-Anschlüsse der Deutschen Telekom und anderer Anbieter sind nicht für den Aufzugsnotruf geeignet.
(siehe Merkblatt der Deutschen Telekom zu MAGENTA-Anschlüssen)

Analoge Leistungsmerkmale an diesen Anschlüssen werden durch Endgeräte beim Kunden, in der Regel Router, als soganannte IAD's („Integrated Access Device“, IAD) erzeugt. Diese sind nur für vorhandene anaologe Telefongeräte geeignet.

Eine Anpassung des Aufzugsnotrufes wird notwendig. Entsprechende geprüfte und zugelassene Notrufgeräte auf GSM-Basis stehen bereit.

Bitte setzen Sie sich mit Ihrer Aufzugsfachfirma in Verbindung, da Angebote von Telefonprovidern keine Kompatibilät mit der Aufzugssteuerung garantieren.

Veröffentlicht am 05.11.2015 9:09 Uhr. 0 KommentareKommentieren

Betriebssicherheitsverordnung

Hinweise an die Betreiber von Aufzuganlagen

Die überarbeitete Beriebssicherheitsverordnung ist seit 01.06.2015 in Kraft.
Was ist besonders zu beachten:
- Prüfung vor Inbetriebnahme
- Pflicht zur Instandhaltung
- Zweiwege-Notruf zu Notdienst
- Notfallplan vor Ort
- Notbefreiungseinrichtungen vor Ort

Zentrale Rolle der Gefährdungsbeurteilung
- Beurteilung des Gefährdungspotentials der Aufzugsanlage
- Ziel: Minimierung bestehender Gefährdungen durch Instandhaltung und Modernisierung

Die Frage nach den Fristen "Bis wann muss ich eine Gefährdung minimiert haben?" kann einem Betreiber nur mit dem Hinweis auf seine Verantwortung zum Betrieb des Aufzuges beantwortet werden:
"Spätestens vor dem ersten Unfall an der Aufzuganlage!"

Veröffentlicht am 05.11.2015 8:47 Uhr. 0 KommentareKommentieren